Leistungsbeschreibung
Die Leistungsbeschreibung ist der Teil eines Angebots, der konkret festlegt, welche Leistung in welchem Umfang erbracht wird. Sie grenzt ab, was enthalten ist und was nicht, und ist die häufigste Quelle für spätere Streitigkeiten, wenn sie zu vage formuliert wird.
Funktionale vs. konstruktive Leistungsbeschreibung
Eine funktionale Beschreibung legt das gewünschte Ergebnis fest, ohne den genauen Weg dorthin vorzuschreiben (z. B. „wasserdichte Kellerabdichtung”). Eine konstruktive Beschreibung legt dagegen exakt fest, wie die Leistung ausgeführt wird (z. B. Material, Verfahren, Schichtdicke). Die Wahl beeinflusst, wer das Risiko für ein unerwartetes Ergebnis trägt.
Typischer Aufbau
Ausgangslage/Ziel, konkrete Einzelleistungen als Liste, explizit ausgeschlossene Leistungen, benötigte Vorleistungen des Kunden (z. B. Zugangsdaten, Materialbereitstellung) und ggf. Annahmen, auf denen die Kalkulation basiert.
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Einfach ausprobieren — kostenlosSo detailliert, dass ein Außenstehender nachvollziehen kann, was genau vereinbart wurde — aber ohne unnötige technische Details, die vom Kunden nicht verstanden werden. Explizite Ausschlüsse sind dabei genauso wichtig wie die enthaltenen Leistungen.
Unklare Beschreibungen sind die häufigste Ursache für Scope Creep — der Kunde erwartet mehr, als ursprünglich kalkuliert wurde. Eine präzise Abgrenzung schützt vor unbezahlter Mehrarbeit.
In der Regel ins Angebot selbst, als eigener Abschnitt. Bei sehr umfangreichen Projekten wird sie manchmal als separates Lastenheft oder Pflichtenheft beigefügt.