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Zahlungsverzug (§ 288 BGB)

Zahlungsverzug tritt im B2B-Geschäft automatisch 30 Tage nach Rechnungserhalt ein, ganz ohne separate Mahnung. Der Gläubiger hat dann Anspruch auf gesetzliche Verzugszinsen von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz sowie eine pauschale Mahngebühr von 40 € (§ 288 BGB).

Wann genau tritt Verzug ein?

Im B2B-Geschäft 30 Tage nach Zugang der Rechnung, sofern kein früheres Zahlungsziel vereinbart wurde. Bei Verbrauchern muss zusätzlich ausdrücklich auf diese Folge hingewiesen worden sein, damit der automatische Verzug greift.

Wie hoch verbreitet ist Zahlungsverzug in der Praxis?

Rund 12 % der Rechnungen in Deutschland wurden 2025 verspätet bezahlt, im Schnitt fast 20 Tage über dem vereinbarten Zahlungsziel (Crif, 2025). Automatische Zahlungserinnerungen helfen, ohne selbst aktiv nachtelefonieren zu müssen.

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Häufige Fragen

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Im B2B-Geschäft nicht — Verzug tritt automatisch 30 Tage nach Rechnungserhalt ein. Eine Mahnung ist rechtlich nicht zwingend, aber praktisch üblich.

9 Prozentpunkte über dem jeweils gültigen Basiszinssatz im B2B-Geschäft, zusätzlich zur pauschalen Mahngebühr von 40 € nach § 288 Abs. 5 BGB.

Im unternehmerischen Geschäftsverkehr ja, sobald Verzug eingetreten ist — unabhängig davon, ob dir tatsächlich Kosten in dieser Höhe entstanden sind.